
Montmorency Kirschen (Prunus cerasus), auch bekannt als Weichselkirsche, sind eine spezielle Art von Sauerkirschen, die in den USA, Kanada und Frankreich heimisch sind.
Die nach der Montmorency Gemeinde in Frankreich benannte einzigartige Kirschsorte ist reich an natürlich vorkommenden Phytonährstoffen einschließlich: Anthocyanin und Melatonin, die mit einer breiten Palette von Gesundheitsvorteilen in Verbindung gebracht wurden.
Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was diese einzigartige Kirschsorte so besonders macht, indem wir uns die Montmorency „Sauerkisch“ Studien genauer ansehen.
Randvoll mit Antioxidantien
Stellen Sie sich ein Stück Obst oder eine Avocado vor, die braun wird. Diese Verfärbung ist das Resultat oxidativer Schäden, genauer gesagt einem Prozess, bei dem Zellen den verfügbaren Sauerstoff nutzen, um ein schädliches Nebenprodukt namens freie Radikale zu produzieren.
Ihr Körper produziert freie Radikale als Resultat normaler Stoffwechselfunktionen. Es handelt sich dabei um eine natürliche Reaktion auf Umweltgifte, Entzündungen und Sport. Laut Dr. Mercola können hoge Mengen von freien Radikalen im Körper zu über 60 verschiedenen Krankheiten und gesundheitlichen Problemen führen, eines davon die vorzeitige Alterung.
Antioxidantien sind die natürliche Antwort auf oxidative Schäden, da sie helfen, die schädlichen Auswirkungen freier Radikale zu neutralisieren.
Ihr Körper ist in der Lage, eine Antioxidantien selbst herzustellen, dennoch ist er zum Schutz vor freien Radikalen er auf eine Ernährung reich an Antioxidantien angewiesen, vor allem in einer hochtoxischen Umgebung wie der unserer modernen Umwelt.
Montmorency Kirschen sind voller Antioxidantien und haben einen ORAC-Wert von 47.000 (pro 100 g Pulver). Sie besitzen somit einen der höchsten Messwerte an Radikalfängern und lassen sogar Rotwein und dunkle Schokolade hinter sich.
ORAC (pro 100 g)
Kirschpulver: 47,000
Gefrorene Kirschen: 2000
Kirschsaft: 1600
Montmorency Kirschen: Eine der reichsten Anthozyanin-Quellen
Anthozyane sind natürlich vorkommende Pigmente, die Früchten und Gemüse ihre reichhaltige rote, lila und blaue Farbe verleihen. Sie sind auch unter dem Begriff Flavonoide bekannt und verfügen über eine antioxidative Wirkung. Neben der Fähigkeit, freie Radikale zu bekämpfen, verfügen Anthozyane auch über antientzündliche, antivirale und anti-kanzerogene Eigenschaften Was Sauerkirschen so besonders macht, ist, dass sie mit 30 bis 40 mg pro 100 Gramm Furcht die höchste Konzentration an Anthozyanen enthalten. Das ist mehr als süße Kirschen, Himbeere, Brombeeren und Blaubeeren! Gicht ist eine schmerzhafte, arthritische Gelenkkrankheit, die mit einem erhöhten Blutharnsäurespiegel in Verbindung gebracht wurde. Genetik, Ernährung, Lebensstil, Alkoholkonsum, Übergewicht und Blei-Exposition können das Gicht-Risiko genetisch anfälliger Personen erhöhen. Leider ist derzeit kein Heilmittel für Gicht bekannt; die Symptome der Krankheit lassen sich jedoch durch eine Reihe von Behandlungsmitteln, einschließlich verschreibungspflichtiger nicht-steroider entzündungshemmender Medikamente, Kortikosteroide und Medikamente, die den Harnsäurespiegel senken, lindern. Dr. Weil empfiehlt basierend auf Forschungen, die vermuten lassen, dass Sauerkirschen ähnlich wie antientzündliche Medikamente die beiden Enzyme Cyclooxygenase-1 und -2 hemmen, den regelmäßigen Verzehr von Sauerkirschen.[2] Lassen Sie uns einen Blick auf die Ergebnisse von bisherigen Montmorency/Sauerkirschenstudien werfen: Alles begann mit Ludwig W. Blau, M.D., der im Jahr 1950 einen Bericht im Texas Report für Biologie und Medizin (Vol. 8) veröffentlichte, in dem er beschrieb, wie Kirschsaft ihm dabei half, die Gichtschmerzen in seinem Zeh zu lindern und wie der Saft seinen Patienten mit Arthritis und Gicht weitergeholfen hatte[3]. Die Patienten in der Studie hatten einen niedrigeren Blutharnsäurespiegel. Heute weiß man, dass ein erhöhter Harnsäurespiegel mit der Entstehung und dem Fortschreiten von Gicht in Zusammenhang steht. Eine Studie des USDA Zentrums für menschliche Ernährung an der Universität von Kalifornien fand heraus, dass Teilnehmer, die nach dem nächtlichen Fasten zwei Portionen Kirschen mit 280 Gramm aßen, einen um 15% reduzieren Harnsäurewert sowie niedrigere Stickoxid-Werte hatten. Die Forscher schlossen daraus, dass die „Verbindungen in Kirschen die Entzündungswege hemmen“, die mit Gicht in Zusammenhang stehen.[4] Während einer 4-wöchigen randomisierten Placebo-kontrollierten Crossover-Studie an übergewichtigen und fettleibigen Teilnehmern fanden Forscher heraus, dass Sauerkirschensaft den Harnsäurespiegel und die Biomarker für Entzündungen deutlich reduzieren kann.[5] Another study ran by the University of Northumbria[6] found that Montmorency tart cherry juice reduced blood levels of uric acid and C-reactive protein, a measure of inflammation. Eine weitere Studie der Universität von Northumbria bestätigte, dass Montmorency Sauerkirschsaft den Harnsäurespiegel im Blut und das C-reaktive Protein, ein Maß für Entzündungen, reduziert. Das Medizinische Zentrum der Universität von Boston fand in einer Crossover-Studie von 633 Teilnehmerns außerdem heraus, dass der Verzehr von mindestens 10 Kirschen pro Tag das Risiko eines Gicht-Anfalls um 35% senken kann. Nach Angaben der Arthritis Foundation sind diese frühen Studien vielversprechend, dass der tägliche Verzehr von Sauerkirschen die Schmerzen und ein erneutes Auftreten der schmerzhaften Erkrankung reduzieren könnte.[7] Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die jedes Gelenk beeinflussen kann, aber hauptsächlich in den Knien, Hüften, Rücken, Hals, Finger und Zehen auftritt. Unsere Knorpel bieten normalerweise eine glatte Gleitfläche für diese Gelenke, im Fall von Arthrose ist der Knorpel beschädigt, was zu Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen sowie weiteren Schäden an den Knorpeln führt. In einer Studie, die im amerikanischen Journal für Osteoarthritis und Knorpel veröffentlich wurde, stellten Forscher des VA Medical Centers in Philadelphia fest, dass Patienten, die 6 Wochen lang täglich zwei Tassen (240 ml) Sauerkirschsaft konsumierten, über weniger Schmerzen und Steifheit sowie eine verbesserte körperliche Funktion berichteten. Außerdem fiel auf, dass ihr CPR-Spiegel (C-reaktives Protein) im Blut, ein Marker von Entzündungen, abniehm[8]. In einer kürzeren 21-tägigen Studie im Journal für Lebensmittelwissenschaft zeigten die Arthrose-Patientinnen (alle weiblich) nach dem dreiwöchigen Konsum von Kirschsaft eine statistisch siginifikante Verringerung der Serum-Biomarker (CRP)[9]. In einer weiteren Studie verabreichten Wissenschaftler am Baylor Research Institut Patienten mit Knie-Arthrose Tabletten mit Sauerkirsch-Extrakt. Nach 8 Wochen berichtete die Hälfte der Teilnehmer über eine Verbesserung der Schmerzen und Kniefunktion10]. Während Sauerkirschen definitiv keine Heilung sind, zeigen frühe Studien, dass besonders Montmorency-Kirschen die Symptome von Arthrose lindern können. Im Spitzensport sind Trainer immer auch der Suche nach Möglichkeiten, ihren Athleten einen Vorsprung zu verschaffen. Hochintensive oder längere körperliche Aktivität verursacht Muskelschäden, die in oxidativem Stress, Entzündungen und Schmerzen resultieren. Darum ist die Muskelregeneration ein wichtiger Punkt für Elite-Sportler und Hobby-Sportler zugleich. Wenn Sie körperliche Fortschritte machen wollen, kann die Muskelreneration über ihren Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Frühe Studien haben eine vielversprechende Reduktion von Muskelschäden und Entzündungen gezeigt, die mit dem antioxidativem Anthocyanin in Sauerkirschen in Verbindung gebracht wurden. In einer doppelblinden, randomisierten Studie tranken Läufer 7 Tage vor einem 24-Stunden Staffellauf täglich zwei Portionen mit je 355 ml Sauerkirschsaft. Während beide Gruppen nach dem Lauf über Schmerzen berichteten, waren die Schmerzen bei der Sauerkirschsaft-Gruppe nach dem Rennen geringer[11]. In einer weiteren Studie wurden Freizeit-Marathon-Läufer dazu aufgefordert, die fünf Tage vor dem Rennen, am Tag des Rennens und 48 Stunden nach dem Marathon entweder Kirschsaft oder ein Placebo zu konsumieren. Forscher untersuchten die Teilnehmer vor und nach dem Rennen auf Marker von Muskelschäden. Die Gruppe, die den Saft konsumierte, hatte eine schnellere isometrische Rückkehr ihrer Kräfte sowie niedrigere Entzündungswerte und erholten sich im Anschluss an die Anstrengungen schneller. [12] In einer kleineren Studie nahm ein Team von Forschern die Effekte von wiederholten Armübungen (exzentrische Ellbogenflexion), die typischerweise zu Muskelschäden führt, unter die Lupe. Eine Gruppe trank in den acht Tagen vor der Übung zweimal täglich 350 ml Sauerkirschsaft, während die andere Gruppe ein Placebo erhielt. Über die nächsten vier Tage nach dem Workout nahm die Armstärke der Placebo-Gruppe um durchschnittlich 22% ab, während die Armstärke der Teilnehmer, die Kirschsaft konsumiert hatten, um nur 4% abnahm. [13] Forscher an der Universität von Exeter untersuchten die Erholungszeit von 10 Athleten, die intensives Krafttraining betrieben. Eine Gruppe konsumierte 7 Tage vor und bis zu 48 Stunden nach dem Training ein Montmorency Konzentrat, während die andere ein generisches isoenergetisches Fruchtkonzentrat zu sich nahm. Die Gruppe, die das Montmorency Kirschkonzentrat zu sich genommen hatte, zeigte eine verbesserte Erholung der isometrischen Muskelkraft. Es gibt viele verschiedene Kirschsorten. Die meisten von uns essen hauptsächlich süße Kirschen. Was Ernährungsstudien angeht, ist die Montmorency Sauerkirsche jedoch die am meisten erforschte Kirchsorte mit bis dato über 50 Studien [14]. Sie können Montmorency Sauerkischen entweder frisch oder gefroren, getrocknet, als Saft, Konzentrat oder auch Nahrungsergänzungsmittel genießen. Hierbei stellen sich 3 zentrale Fragen: Falls Sie nach einer praktischen Alternative zu frischen Sauerkirschen oder Saft suchen, sollten Sie einen Blick auf unser speziell entwickeltes Montmorency Sauerkirsch-Nahrungsergänzungsmittel werfen, das Ihnen die Vorteile von Sauerkirschen in einem bequemen, kalorienarmen 2 Kaspeln pro Tag Format liefert. Unser Montmorency Kirsch-Komplex liefert Ihnen das Äquivalent von 2250 mg konzentriertem Montmorency Sauerkirsch-Pulver pro Kapsel und eine massive Tagesration von 4500 mg. Zusätzlich enthält Montmorency Kirsch-Komplex nährstoffreichen Rote Beete Extrakt für noch bessere Ergebnisse.Können Sauerkirschen gegen Gicht-Beschwerden helfen?
Können Sauerkirschen gegen Arthrose helfen?
Können Sauerkirschen die Muskelregeneration nach dem Training fördern?
Wie mache ich mit die gesundheitlichen Vorteile von Sauerkischen am besten zunutze?

Sind Interaktionen zwischen Marcoumar und der Montmorencykirsche zu befuerchten?
Guten Morgen,
Da Marcoumar ein verschreibungspflichtiges Antikoagulans ist, empfehlen wir keine Ergänzung, falls Kontraindikationen vorliegen.
Freundliche Grüße,
Wo bekomme ich Montmorency Kirschsaft bzw Montmorency Nahrungsergänzungsmittel in meinem Umkreis